legale Pflegekraft aus Osteuropa

Begriffserläuterung - Bedeutung - Glossar.

legale Pflegekraft aus Osteuropa

Eine legale Pflegekraft aus Osteuropa ist strenggenommen eine Kraft, die auf Entsendebasis in Deutschland arbeitet. Die Pflegekraft ist dabei bei einem Unternehmen in einem anderen EU-Land fest angestellt und wird an den Klienten ausgeliehen. Dem zugrunde liegt ein Werkvertrag, der die Rechten und Pflechten zwischen dem Entsendeunternehmen und dem Kunden regelt. Die Pflegekräfte können in diesem Fall eine sogenannte A1-Bescheinigung vorweisen, welche die Abführung der Sozialversicherungsleistungen im Entsendeland belegt.
Alternativ zur Entsendekraft kann eine Pflegekraft auch legal beschäftigt werden, wenn diese vom Klienten in Deutschland angemeldet und sozialversichert wird. Ein recht aufwendiges Unterfangen mit erheblichem bürokratischem Aufwand, da man in diesem Fall als Arbeitgeber gewertet wird mit den entsprechenden Pflichten.
Die dritte Option eine Pflegekraft aus Osteuropa legal zu beschäftigen ist eine in ihrem Heimatland selbstständige Pflegekraft. Das Risiko liegt zum Einen bei der Möglichkeit der Unterstellung einer Scheinselbstständigkeit von Seiten des Finanzamtes, zum anderen ist der NAchweis einer sozialversichrungsabgabe im Heimatland schwer im Vorfeld zu erbringen. Wird eine Scheinselbstständigkeit erfolgreich unterstellt, kann dies zu Nachforderungen für Sozialabgaben durch das Finanzamtes führen.
Selbst die Beschäftigung einer selbstständigen nicht sozialversicherten Kraft aus einem Nicht-EU-Land, ist für Privatpersonen keine Straftat, sondern nur eine Ordnungswidrigkeit.

siehe auch unter:

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osteuropäische Pflegekraft
Rechtslage 24 Stunden Betreuung - Pflegekräfte

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